Deutsche Wilkie Collins Fanpage - Verbergen und Suchen - Zweiter Band - Fünftes Kapitel - Losgebunden von der Welt
 

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Fünftes Kapitel - Losgebunden von der Welt

Es war ein Viertel auf zwei Uhr, als Zack mit eiligen Schritten die Nachbarschaft von Baregrove-Square verließ und mit vagabundierender Unabhängigkeit fortschlenderte, frank und frei von der Welt. Er hatte ein seidenes Taschentuch und sechs Silbergroschen sechs Pfennige in der Tasche, —— aber sein bedeutendster Aktivbestand war eine sehr schöne goldene Uhr nebst goldener Kette, sein ganzes Gepäck bestand in einem Schwarzdornstock und sein Anker der Hoffnung war der Pfandverleiher.

Seine erste Handlung, jetzt, nachdem er sein eigener Herr geworden war, zeigte aber dennoch, dass ihn noch ein festes Band an seine Heimat knüpfte und einen mächtigen Einfluss auf ihn ausübte. Er wendete sich direkt zum nächsten Papierhändlerladen und schrieb dort einen Brief an seine Mutter, den er vergebens bemüht gewesen war, in der Bibliothek von Baregrove-Square aufzusetzen.

Er bat sie um Verzeihung, bat sie, nicht ängstlich über ihn zu sein, und erklärte feierlich, dass er nur deshalb weggegangen sei, weil Mr. Yollop mit samt seinem Vater ihn toll gemacht und zu irgendeiner ungerechten Handlung getrieben haben würden, wenn er geblieben wäre. Zugleich beteuerte er, dass er seinen Charakter gebessert habe, und versprach, in seinem nächsten Briefe über seine Pläne für die Zukunft zu schreiben, sobald sich diese gestaltet hätten. Es war einer der unzusammenhängendsten, tölpelhaftesten Briefe, die jemals geschrieben wurden. So fehlerhaft er auch war, Zack fühlte sich dennoch nach dessen Vollendung sehr beruhigt und erleichtert; und noch angenehmer ward die Beruhigung, als er ihn mit dem andern Briefe an Mr. Valentin Blyth in den Briefkasten geworfen hatte.

Die nächste Pflicht, welche ihn in Anspruch nahm, war die große Pflicht der zivilisierten Menschheit —— seine leere Börse zu füllen.

Die meisten jungen Gentlemen seiner Lebensstellung würden den Gang am hellen Tage ins Pfandhaus als sehr kompromittierend betrachtet haben. Aber Zack war eben nicht mit sehr feinem Zartgefühl geboren. Er marschierte in das erste beste Pfandhaus mit einem gewissen Ansehen von Geschäftstätigkeit und eilte mit freudiger Genugtuung wieder heraus, als habe er soeben einen schönen Gehalt bezogen oder ein Depositum in die Hände seines Bankiers gelegt.

Einmal versehen mit einer pekuniären Hilfsquelle, fühlte sich Zack in seiner Freiheit bewogen, als freier Brite einen schönen Tag zu verleben. Nachdem er gefrühstückt und in einer Taverne seine Kleider getrocknet hatte, ging er mit sich selbst zu Rate, was er nun zunächst tun wollte. Nach vielen Reflexionen und aufmerksamen Beobachtungen über das schlechte Wetter kam er auf den Gedanken, dass eine Spazierfahrt in einer Droschke nebst einer Bouteille Ale (Weizenbier) und einem Packen Zigarren ein angenehmes, gesundes und nobles Vergnügen wäre, das ihm gewiss gut bekommen würde. Entschlossen, durch jene Stadtviertel Londons zu fahren, die er noch nicht hinreichend kannte, gibt er dem Kutscher die Weisung, zuerst übers Wasser und dann beständig bis auf weitere Ordre ostwärts zu fahren. Diese vagabundierende Route führte ihn von Waterloo Road durch Borongh und Bermondsey nach Rotherhithe. Selten war wohl an einem regnerischen Tage jener Stadtteil der Metropolis so gründlich durchzogen worden, als eben jetzt; aber Zack befand sich dabei wohl. Er trank, schmauchte Zigarren und schwelgte luxuriös in dem Gefühle der Freiheit, tun und lassen zu können, was ihm beliebte. Seine aufgeregten Lebensgeister achteten weder Regen, Kot noch erstickenden Nebel, als er bei Rotherhithe ausstieg; daher befahl er, wieder westwärts nach Borongh zu fahren und schon hatte er abermals eine neue Vergnügungsreise ausgesonnen, als der Wagen wieder bei Borongh anlangte.

Am Markt gewahrte Zack ein Weinhaus und an einem der Fenster die Anzeige, dass um drei Uhr ein gewöhnliches britisches table d’hote für Jedermann darin stattfände. Der Kutscher musste halten, denn er hatte schon vor einigen Minuten drei Uhr schlagen hören. Da er in seinem Leben noch kein table d’hote gesehen hatte, so beschloss er, ins Weinhaus zu gehen und darin zu dinieren. Als er eintrat, hatte das Diner soeben begonnen und die Gesellschaft war allgemein sehr vergnügt. Wie gewöhnlich kam er nach einigen Minuten mit seinen Tischgenossen in Unterhaltung und wurde bald mit seinen vier nächsten Tischnachbarn —— einem Fleischermeister, einem Kaldaunenhändler und zwei Obsthändlern sehr familiär vertraut. Die ersten beiden kommerziellen Gentlemen machten sich einen Feiertag, und Zack feierte ja auch einen Festtag. Alle drei wurden gar bald sehr offenherzig durch den begeisternden Einfluss des Desserts, welches in Grogtrinken und Tabakrauchen bestand —— und das Endresultat ihres Gedankenaustausches war —— nach einem in der Weinstube fröhlich verlebten Nachmittage ins Victoriatheater zu gehen. Der Metzgermeister war trotz seiner blutgierigen Natur und todbringenden Beschäftigung seht gutmütig und fast bis zum Fehler wohltätig; er bestand darauf, die Billetts für alle drei zu bezahlen. Zack, nicht minder generös, nahm Revanche abends beim Souper und bestellte auf seine Kosten Austern. Was sich aber nach dem Souper ereignet hat, —— dessen vermag er sich nicht mehr genau zu erinnern. Nur dunkel dämmert es in ihm auf, dass er mit dem Kaldaunenhändler gegangen und in seiner Fröhlichkeit die Tenorpartie in Mynherr Van Dunk gesungen habe. Was aber dann geschehen —— ist ihm unbekannt. Am nächsten Morgen erwachte er in demselben Weinhaus, wo er gestern seinen fröhlichen Tag gefeiert hatte. Der Kellner berichtete ihm, dass der redliche Kaldaunenhändler ihn hier gelassen habe, damit er in einem anständigen Hause respektabel übernachten könne.

Dieser neue Morgen war aber der Anfang eines sehr wichtigen Tages in seinem Leben. Er fand sich bewogen, Mr. Marksman in Kirk Street und Mr. Blyth in Laburnum Road aufzusuchen. Als er seine Rechnung bezahlt hatte, stutzte er über die frühe Stunde, in der er noch keine Besuche in Wendover Market machen konnte. Auch war sein Gewissen nicht ganz leicht, wenn er nachdachte, wie er den letzten Abend verlebt hatte. Ach! und wenn er gar an jene Briefstelle dachte, wo er seiner Mutter versichert hatte, dass er sich gebessert und seinen Charakter reformiert habe! —— Da ward es ihm sehr schwer und bange ums Herz. »Ich werde mir bei Blyth ein leichtes Gewissen holen und alles tun, was er mir sagt.« Mit diesem guten Vorsatze verließ er die Weinstube und wanderte neu gestärkt nach Kirk Street; dort angekommen, klopfte er an die Tür des Tabakhändlers.

Mr. Marksman hatte ihn aber schon vom Fenster aus erblickt und rief ihm zu, heraufzukommen, sobald die Tür geöffnet sei. Als sich beide die Hände schüttelten, bemerkte Zack sogleich, dass sein neuer Freund plötzlich sehr gealtert sei. Seine ganze Physiognomie sah sehr niedergeschlagen und traurig aus, die Augen müde und hohl; kurz seine ganze Gestalt hatte sich seit ihrem letzten Begegnen wesentlich verändert.

»Aber, Mat, was ist Euch passiert?« fragte Zack. »Ihr seid auf dem Lande gewesen, nicht wahr? —— Und was habt Ihr Neues mitgebracht, alter Junge? —— Hoffentlich doch was Gutes.«

»So schlecht als es nur sein kann«, erwiderte Marksman mürrisch. »Sprecht kein Wort mehr davon. Tut Ihrs aber dennoch, so scheiden wir. Sprecht von irgendetwas anderem, —— von was Euch beliebt, nur nicht hiervon!«

Zack befolgte das Verbot seines Freundes, nicht mehr von dessen ländlicher Affaire zu reden, und begann über seine eigenen Angelegenheiten zu diskutieren. Zuerst gab er einen summarischen Überblick über das Elend zu Hause, erzählte dann jede Kleinigkeit, die ihm passiert war, seitdem er Baregrove-Square verlassen hatte, sprach über seine Annäherung mit Mr. Blyth und erging sich dann in losen Erklärungen über seine Hoffnungen für die Zukunft.

Ohne auch nur eine einzige Frage zu stellen, und ohne das geringste äußere Zeichen von Erstaunen oder Sympathie kundzugeben, hörte Mr. Marksman ruhig und ernsthaft Zacks Rede an, bis er ganz geendigt hatte. Dann ging er in die Ecke, wo der runde Tisch aufgeklappt stand, stellte die Tischplatte wieder aufs Fußgestell, griff in die Brusttasche seines Rocks und holte ein zusammengerolltes Biberfell heraus, wickelte es langsam auf und breitete eine ziemlich große Anzahl Banknoten auf dem Tische aus, sagte dann zu Zack, —— indem er mit der Hand darauf zeigte »—— nehmt, was Ihr braucht«.

Es war nicht leicht, dem Zack eine Überraschung zu bereiten, aber dieser Fall versetzte ihn in ein solches Erstaunen, dass er die Banknoten einige Minuten sprachlos anstarrte.

Mr. Marksman nahm seine Pfeife von einem Nagel der Wand, stopfte den Kopf voll Tabak, zeigte dann wieder mit der Pfeifenspitze auf die Banknoten und sagte noch einmal: »Nehmt, was Ihr braucht.«

Unterdessen hatte sich Zack von seinem Erstaunen erholt und fand endlich Worte, seine Gefühle auszusprechen und Mats beispiellose Großmut zu preisen; zugleich erklärte er, eine Kleinigkeit davon nehmen zu wollen.

Mr. Marksman vollendete ganz bedächtig das Stopfen und Anzünden seiner Pfeife, ohne Zacks freudigen Worten die geringste Aufmerksamkeit zu widmen, dann unterbrach er ihn sehr rauh:

»Mögt Ihr diese Schwätzerei vor Jemand anders halten, mir ist sie Kauderwelsch. Geniert Euch nicht und nehmt, was Ihr braucht. Geld ists, dessen Ihr bedürft, obgleich Ihrs nicht wollt. —— Geld ists. —— Wenn es mir ausgegangen ist, dann gehe ich nach Kalifornien zurück und hole mir mehr. Was ist da auszusinnen? —— Als Ihr in jener Nacht das für mich tatet, sagte ich Euch, ich will Dein Bruder sein. Nun wohl an! Ich bin jetzt Euer Bruder. Geht! und holt Eure Uhr aus dem Pfandhaus und dann könnt Ihr der Welt einen Kratzfuß machen. Wollt Ihr nehmen, was Ihr braucht? —— Wenn Ihr’s getan, dann bindet den Rest zusammen und steckt ihn hierher.«

Mit diesen Worten setzte sich Mr. Marksman mürrisch auf seine Kalmuckröcke und umhüllte sich mit Wolken von Tabaksrauch.

Zack suchte vergeblich ihm begreiflich zu machen, dass in unserer zivilisierten Welt kein wahrer Gentleman von einem andern Geld geschenkt nehmen darf, ausgenommen die Geistlichen; doch aber wegen Marksmans Feindschaft besorgt und wohl wissend, dass etwas Geld eine sehr angenehme Bequemlichkeit unter bewandten Umständen gewähre, erklärte er, zwei zehn Pfundnoten als Anleihe nehmen zu wollen. Bei diesem Vorbehalt spottete Mr. Marksman recht hochmütig, aber Freund Zack blieb dabei, holte ein Blatt Papier aus seiner Brieftasche und schrieb einen Schuldschein über die geborgte Summe. Marksman verweigerte fest entschlossen die Annahme des Scheins und ward sogar grob, aber Zack wickelte ihn unter die Banknoten, diese in das Biberfell und gab das Paket dem Eigentümer zurück.

»Braucht Ihr ein Bett?« fragte Mr. Marksman. »Sagt ja oder nein! Ich will Euer Kauderwelsch nicht mehr hören. Ich bin kein Gentleman und kann nicht mit Euch gehen; es ist kein Nutzen, dies mit mir zu versuchen. Ich bin nicht viel mehr als ein Kreuz zwischen einem Wilden und einem Christen. Ach! ich bin ein alter, einsamer, geschlagener und skalpierter Vagabund —— das ists, was ich bin. Aber wir sind Brüder!! Was mein ist, gehört auch Dir. Brauchst Du ein Bett? —— Bruder, brauchst Du ein Bett zum Schlafen? —— Ja? oder Nein?«

»Ja!« erwiderte Zack, »ich brauche ein Bett, aber -«

»Dort steht eins für Dich«, sagte Mr. Marksman, indem er durch die Flügeltür ins Hinterzimmer zeigte. »Ich bedarf es nicht! Ich habe seit zwanzig Jahren nicht im Bette geschlafen und kann demzufolge jetzt auch nicht mehr in einem solchen schlafen. Meine Schlafstelle ist diese Ecke hier. Ich liebe es nicht, zu viel zu schlafen, ich habe nicht viel Schlaf nötig. Geh hin und versuch das Bett, ob es lang genug für Dich ist.«

Zack begann wieder dagegen zu demonstrieren, aber Mat unterbrach ihn sehr heftig:

»Ich glaube ganz gewiss, Du kannst nicht so an der ersten, besten Tür schlafen, wie ich, und würdest Dich nicht mit einem Stückchen meiner Flanelldecke begnügen können, wenn wir draußen einsam übernachteten! Niemals! Ich frage daher nochmals, brauchst Dus Bett? —— Nimm es oder lass es, ganz wie Du willst.«

Der leichtsinnige Zack, welcher stets bereit war, binnen fünf Minuten Freundschaft zu schließen und sogar unter freiem Himmel, —— der in voriger Nacht mit dem Fleischermeister und Kaldaunenhändler Compagnie machte —— der in den Tagen der Landstreicherei mit Kesselflickern, Wilddieben und jeder andern Spezies von Vagabunden fraternisierte —— dieser Windbeutel hatte sich geweigert. Mr. Marksmans Anerbieten anzunehmen. Jetzt aber erklärte er sich dazu bereit, sagte, dass er die ganze Nacht darin schlafen, dass er sich Mr. Marksmans Beistand und Wohlwollen würdig zu machen suchen würde. Er war eben in Begriff, hinzuzufügen, dass er sich nur deshalb geweigert habe, weil er nicht sein Teil Miete beitragen könnte, unterdrückte aber diesen Gedanken und beschloss, bei nächster Gelegenheit darauf zu bestehen, den Mietbetrag für das Bett mit zahlen zu dürfen.

Nachdem Zack angenommen hatte, war Mr. Marksman sehr erfreut und rief mit großer Erleichterung: »jetzt sind wir Brüder! —— Streck Dich auf das Büffelfell und rauch ein Pfeifchen; ich tue dasselbe. Hollah! bringt eine hübsche Pfeife herauf!! ——« rief Mr. Marksman durch die Tür in den Laden hinunter.

Als die Pfeife gebracht ward, ließ sich Zack auf das Büffelfell nieder und befragte seinen seltsamen Freund über dessen Lebensschicksale unter den Wilden Nord- und Südamerikas. Mr. Marksman wurde allmählich redseliger und teilte verschiedene Abenteuer mit. Es waren Geschichten von wilden, barbarischen Situationen, von einer düsteren Phantasie zu Nachtgemälden gestaltet; tödliche Gefahren und glänzende Siege, großes Elend durch Hunger, Durst und Kälte, dann wieder überreiche Jagdschmausereien in großartigen Wäldern, glückliches Auffinden vieler Goldklumpen an öden Felsen, galoppierende Flucht vor den Präriebränden, blutige Gefechte mit wilden Tieren und noch wildern Menschen, wochenlange schauerliche Einsamkeit in öden, unabsehbaren Wüsten, gefahrvolle Tage und Nächte bei Saufgelagen betrunkener Wilder, merkwürdige Meteore und andere großartige Himmelserscheinungen, furchtbare Orkane nebst Erdbeben, blendende Eisberge an dem Polarmeer. —— Diese und noch viele andre Szenen erzählte Mr. Marksman in sehr spannender und unterhaltender Manier. Und der junge Thorpe hörte alles mit fieberhafter Aufmerksamkeit an. Das war das wilde, gefahrvolle, umherschweifende Leben, von dem er geträumt. Dergleichen Geschichten hätte er viele Tage lang mit angehört, und er sehnte sich bereits danach, ähnliche zu erleben. Mat bemerkte dies gar bald, daher endigte er mitten in einer Erzählung über die wilden Pferde der Pampas, indem er erklärte, er sei müde, fortwährend nur seine eigene Zunge wackeln zu hören, ja er sei so angegriffen, dass er seinen Mund den ganzen Tag über nicht wieder öffnen werde, ausgenommen zu einem Rinderbraten und einer Pfeife Tabak.

Zack fand es unmöglich, den Entschluss seines Freundes zu ändern, dachte daher an seine Verbindlichkeit gegen Mr. Blyth und fragte, wie viel Uhr es sei. Mr. Marksman, der nicht im Besitz einer Uhr war, rief diese Frage durch die Dielenspalte seines Fußbodens in den Laden hinunter. Die erhaltene Antwort überzeugte Zack, dass es die höchste Zeit zum Aufbruch sei, um in der verabredeten Stunde mit Valentin zusammenzutreffen.

»Ich muss zu meinem Freunde Blyth«, sagte er sich erhebend und seinen Hut aufsetzend, »aber ich werde in ein paar Stunden wieder zurück sein. Ich frage Euch aber, Mat, habt Ihr wirklich im Ernste daran gedacht, wieder nach Amerika zu gehen?« Bei dieser Frage glänzten seine Augen sehr lebhaft und gespannt.

»Darüber habe ich noch nicht nötig zu denken«, erwiderte Mr. Marksman. »Ich denke zurückzugeben, habe aber den Tag noch nicht festgesetzt. Auch weiß ich noch nicht, wann ich ihn bestimmen kann. Vorläufig habe ich etwas zu tun bekommen.« Hierbei verfinsterte sich sein Antlitz, indem er einen Seitenblick auf den von Dibbledean mitgebrachten Koffer warf, welchen er mit einem Kalmuckrock bedeckt hatte. »Was es ist, kümmert Dich nicht; ich habe zu tun —— und das ist genug. Frag ja nicht etwa wieder, was ich Neues vom Lande mitgebracht? oder was ich zu tun habe? — Tust Du das, so sind wir zeitlebens geschiedene Freunde. Ich habe Dich gern Zack, aber —— Nun! wenn Du gehen musst, warum zauderst Du noch? —— Warum reinigst Du Dich nicht wenigstens einmal?« Lachend verabschiedete sich Zack und ging.

Es war ein schöner, heller Tag, aber der klare Himmel trug auch Zeichen wiederkehrenden Frostes an sich. Zack, beständig an Mr. Marksmans Abenteuer denkend, war in großer Extase. Was war das Leben des glücklichen Malers mit dem verglichen, was Mat durchlebt hatte!

Der junge Thorpe war kaum in Laburnum Road angelangt, als er auch schon zu zweifeln begann, ob er auch wirklich auf Mr. Blyths Rat seine Geisteskräfte den schönen Künsten widmen könne.

Mit diesen Zweifeln kam er vor Turnpike an und erblickte einen Gentleman, welcher in ein Notizbuch skizzierte. Dies konnte kein anderer als Valentin sein —— und er war es auch wirklich.

Mr. Blyth blickte ungewöhnlich ernsthaft, als er Thorpes Hand schüttelte. »Fangt nicht etwa an, Euch zu rechtfertigen, Zack«, sagte er; »ich bin jetzt nicht im Begriff, Euch zu tadeln. Lasst uns ein wenig weiter gehen, ich habe etwas Neues aus Baregrove-Square zu erzählen.«

Aus der Erzählung, welche Valentin jetzt begann, schien hervorzugehen, dass er sich sogleich nach Empfang von Zacks Briefe Mr. Thorpe genähert habe, mit der freundlichen Absicht, Friede und Versöhnung zwischen Vater und Sohne zu stiften. Seine Mission sei aber gänzlich fehlgeschlagen, Mr. Thorpe sei bei seiner Zusammenkunft mit ihm viel reizbarer und heftiger geworden, und als er ihn zur Verzeihung und Versöhnung gegen den weggelaufenen Sohn geraten und dazu zu bereden versucht, habe Mr. Thorpe ihn als zudringlichen und unberechtigten Einmischer angeklagt. Und als Mr. Yollop später im Zimmer erschien und den Gegenstand des Gesprächs vernahm, bediente er sich solcher Worte, dass Valentin genötigt war, das Haus zu verlassen. Der Hinweis auf Gnade und Barmherzigkeit war von Mr. Yollop und Mr. Thorpe, welche alles glauben, was ihre klerikalen Alliierten sagen, als laxe Prinzipien der Künstler betrachtet worden, die nicht den gehörigen Begriff für die Sünde des Lasters hätten. Im Eifer der Diskussion bemerkte Mr. Yollop mit affektierter Höflichkeit, dass Mr. Blyths Profession nicht die Befähigung besitze, moralische Fehler und Konsequenzen solcher Fehltritte zu ermessen. Währenddessen sprach Mr. Thorpe gerade und offen von den skandalösen Gerüchten über die Abkunft und Verwandtschaft Madonnas, welche vor Jahren in mehreren Stadtvierteln verbreitet gewesen wären. Diese Schmähungen brachten auch Valentin in Hitze, er erklärte sie als schändliche Verleumdungen und verließ das Haus mit dem Entschluss, nie wieder eine Verbindung weder mit Mr. Yollop, noch mit Mr. Thorpe zu unterhalten und den Umgang mit ihnen gänzlich abzubrechen.

Nachdem er kaum seit einer Stunde wieder in seiner Wohnung war, erhielt er ein Schreiben von Mrs. Thorpe, worin sie ihre tiefe Besorgnis über die heutige Begegnung und den daraus entstandenen Zwist aussprach und Mr. Blyth um Verzeihung bat, indem sie bemerkte, er möchte den Gesundheitszustand Mr. Thorpes berücksichtigen, welcher derart sei, dass der Familienarzt streng verboten habe, auf seinen abwesenden Sohn bezüglichen Visiten anzunehmen oder Untersuchungen anzustellen. Wenn diese Regeln nicht viele Tage hindurch befolgt würden, so träte wieder gesteigertes Herzklopfen ein, was dann eine vollständige Krankheit zur Folge hätte. Bei regelmäßiger Sorgfalt und Vermeidung aller Aufregungen würde der Zustand nicht gefährlich werden.

Nach diesem Referat über ihren Gatten begann sie über sich selbst zu sprechen, erwähnte den Empfang von Zacks Schreiben und bemerkte, dass ihre Besorgnis und Unruhe dadurch nur noch vermehrt worden sei. Wahrscheinlich werde Zack zu Mr. Blyth als seinem ersten Freunde eilen, und daher bat sie, er möchte seinen ganzen Einfluss anwenden, um ihn von desperaten Schritten oder vom Verlassen des Landes, was sie ganz besonders befürchtete, gütigst abhalten. Könnte Mr. Blyth ihr dies verbürgten, so vermöchte sie ihren Gatten zu beruhigen, indem sie ihm die Versicherung geben könnte, dass Zack sich gegenwärtig unter Schutz und guter Führung befinde, ohne deshalb in die einzelnen Details eingehen zu müssen. Hierdurch würde sie von der großen Angst, von der sie schon so viel gelitten, gänzlich befreit werden.

Damit endete der Brief plötzlich, aber als Postscript befand sich die Bitte um recht baldige Antwort Nachdem Mr. Blyth dies alles treu an Zack berichtet hatte, fügte er hinzu: »Nun, lieber Thorpe, was sich auch zwischen Ihnen und Ihrem Vater ereignet haben mag, es vermindert durchaus die Achtung nicht, welche ich stets für Ihre Mutter gefühlt habe, und es ist mein erster Wunsch, ihr mit allen Kräften dienen zu können. Ich sage Ihnen, als meinem jungen Freunde, treu und wahr, dass Sie wirklich den schärfsten Tadel verdienen und —— Jedoch ich will das letzte Wort nicht aussprechen, setze aber mein volles Vertrauen in Sie und lebe der Hoffnung, dass Sie jede Tat unterlassen, welche Ihnen das Ehrgefühl und die Liebe zu Ihrer Mutter verbietet.«

Diese Berufung und das erzählte Faktum brachten eine tiefe Wirkung auf Zack hervor. Sein heißes Verlangen nach einem Wanderleben voller Reize und Gefahren ward durch die sanfte Temperatur des freundschaftlichen Einflusses sehr abgekühlt und gemäßigt. »Ihr seid nachsichtig mit meinen Fehlern, Mr. Blyth, ich verdiene Eure gute Meinung und Euer Vertrauen nicht«, sagte er gerührt. »Ich weiß, ich habe schlecht gehandelt und mein Betragen verdient strenge Bestrafung. Aber man muss das Vergangene nicht wieder neu auftischen. Sagt mir einzig nur, was ich tun soll, gebt mir Euren Rat —— ich will alles tun, ich will ihn befolgen um meiner Mutter Willen —— auf mein Ehrenwort!«

»Das ist recht, das ist männlich gesprochen«, rief Valentin, indem er ihn auf die Schulter schlug. »Hört nun, was ich Euch zu sagen habe. Vorläufig wird es nicht gut sein, nach Hause zu geben, selbst wenn Ihr das wolltet —— was ich aber auch nicht glaube. Denn der Zustand Eures Vaters würde durch Eure Ankunft nur noch bedeutend verschlimmert werden; also tut Ihr nicht gut daran, hinzugehen. Aber Beschäftigung müsst Ihr haben während Eurer Abwesenheit vom Hause! Ich weiß nicht, ob Ihr dazu Lust habt. —— Ihr habt großen Anteil an der Malerei genommen und wolltet gern selbst ein Maler werden; jetzt ist’s nun Zeit, Euren Entschluss zu prüfen. Wenn ich die Erlaubnis bekomme, Euch ins Britische Museum einführen zu können, um Eure Morgenstunden auszufüllen, und Euch dann in irgendeine Privat-Akademie unterbringe, denn meine ist nicht streng genug für Euch, wo Ihr Eure Abendstunden nützlich verwerten könnt, —— werdet Ihr dann auch Stand halten? — Dort lässt sich aber kein Unsinn treiben und kann man keine gerösteten Teekuchen essen. Wirklicher Ernst, Beständigkeit und harte Arbeit stehen Euch bevor, aber ich werde Euch gern hilfreich sein, wenn Ihr Euch selbst beherrscht und tätig seid! Ich kann Euch gegenwärtig keinen bessern Plan vorschlagen. Wollt Ihr Euch verpflichten, alles zu befolgen? ——«

»Ja ja! bis auf den Buchstaben«, erwiderte Zack, welcher jetzt fest entschlossen seine romantische Wanderlust aufgab. »Ich kenne nichts Besseres, Mr. Blyth, als Euren Rat und Plan für die Zukunft zu befolgen.«

»Bravo!!« rief Valentin in seiner alten herzlichen Manier. »Die schwerste Last und Besorgnis, welche die ganze Zeit auf meiner Brust gelegen, ist jetzt verschwunden. Lass Dich umarmen, lieber Zack! Ich nenne Dich von jetzt ab Du und will sogleich einen tröstenden Brief an Deine Mutter schreiben. ——«

»Gebt ihr die Versicherung meiner beständigsten Liebe«, sagte Zack.

»Ja, das will ich, in dem Glauben, dass Du auf dem Wege der Besserung bist und Dich einer solchen Botschaft würdig machst«, ergänzte Mr. Blyth. »Lass uns umkehren, denn je früher ich ihr schreibe, desto leichter wird mein Herz. Aber nebenbei gesagt, es gibt noch eine andere wichtige Frage, an die ich vorhin nicht dachte und welche auch Deine Mutter in ihrer Angst vergessen zu haben scheint. Wie stehts mit Deinen Geldverhältnissen? —— Hast Du gegenwärtig eine Wohnung? —— Kann ich Dir in irgendeiner Weise helfen? ——«

Diese Fragen beantwortete Zack sogleich mit seiner natürlichen Offenherzigkeit, indem er sein erstes Zusammentreffen mit Mr. Marksman und den heutigen Besuch in Kirk Street erzählte.

Obgleich Mr. Blyth nicht mit einer übergroßen ängstlichen Vorsicht begabt war und auch nicht viel Welt- und Menschenkenntnis besaß, so runzelte er dennoch die Stirn und schüttelte das Haupt, als er die kuriose Geschichte mit anhörte. Dann sprach er seine große Missbilligung über Zacks leichtsinnige Bereitwilligkeit aus, mit einem solchen fremden Menschen gleich so intim zu werden, und erinnerte ihn daran, dass das erste Begegnen mit seinem neuen Bekannten in einem verrufenen, gemeinen Hause erfolgt sei; auch habe er doch, wie er selbst zugestehe, nicht die geringste Kenntnis von dessen Vergangenheit. Daher rate er ihm ernsthaft und dringend, sobald als möglich alle Verbindungen mit diesem gefährlichen Unbekannten abzubrechen, und zwar bei der ersten Gelegenheit.

Zack dagegen war nicht träge, um hinreichende Gründe aufzufinden, sein Benehmen in dieser Hinsicht zu rechtfertigen. Zuerst konstatierte er, dass Mr. Marksman als Fremder ganz unschuldigerweise in den Tempel der Harmonie gelangt sei, ohne dieses berüchtigte Haus näher zu kennen, und dass er dann sehr schändlich beschimpft worden und erst nach dieser Beschimpfung die Ursache jenes Tumultes geworden sei. Was seine Familienereignisse und seinen wirklichen Namen beträfe, darüber möge er wohl gute und vernünftige Gründe zur Verheimlichung haben. Im Übrigen erzählte er seine anderweitigen Lebensschicksale sehr offen; auch sei sein ganzes Benehmen offenherzig und stets ginge er den geradesten Weg vorwärts. Wohl möge er exzentrisch sein und ein abenteuerliches Leben geführt haben, aber deswegen dürfe man ihn noch nicht als einen schlechten Charakter verdammen. Und das Darlehen, das er von ihm erhalten, gäbe den sichersten Beweis, dass er kein Schwindler, kein schlechter Mensch sei. Seine genaue Kenntnis der Lokalitäten, Sitten und Gebräuche in Kalifornien, welche er diesen Morgen in seiner Erzählung dargelegt habe, bewiese ganz zuverlässig, dass er dort, wie er selbst sagte, sein Geld durch Goldgraben erworben habe.

Mr. Blyth gab zu, dass diese Argumente zu berücksichtigen seien, aber nichts desto weniger halte er an seiner ersten Meinung fest; dann bot er ihm Geld aus seiner eigenen Börse an, damit er sich seiner heute früh eingegangenen Verpflichtung wieder entledigen könne.

Zack erwiderte, wenn er diesen Rat befolgen und seinem neuen Freunde ein solch offenbares Zeichen des Misstrauens gäbe, so hege er nicht den geringsten Zweifel, dass er ihn sogleich niederschlagen würde, und fügte hinzu, »lasst Euch sagen, Mr. Blyth, Mr. Marksman ist einer jener Männer, welcher es wirklich tut.«

Valentin schüttelte den Kopf und meinte, dies sei nur Spaß.

Aber Zack erklärte, es sei voller Ernst und schilderte die sonderbaren Eigenheiten von Mr. Marksman’s Charakter; auch erzählte er einige seiner wildesten Abenteuer und die kuriose Art, wie er seine Banknoten platziert, ihm dann sein Bett zur Verfügung gestellt habe und wie aufgebracht er über seine Weigerung gewesen sei. »Auch wollte er keine Schuldverschreibung annehmen«, fuhr Thorpe fort, »aber ich versteckte sie heimlich unter die Banknoten; doch will ich mit Euch wetten, dass er sie, wenn er sie dort findet, entweder zerreißt oder ins Feuer wirft.«

Mr. Blyth blickte verwirrt und wusste nicht, was er sagen sollte. Das sonderbare Benehmen des verdächtigen Fremden in Hinsicht seiner Banknoten war, gelind gesagt, zu rätselhaft für ihn.

»Lasst mich ihn zu Eurer Gemäldeausstellung mitbringen«, bemerkte Zack. »Lernt ihn erst selbst kennen, bevor Ihr ihn verdammt. Er ist der wunderlichste, aber beste Kerl auf der Welt. Seht ihn, hört ihn sprechen, und wenn Ihr dann zu mir sagt, ich soll mit ihm brechen, so will ichs tun. Sicherlich kann ich nicht anders handeln. Darf ich ihn zur Gemäldeschau bringen? —— Erbat ich es nicht schon in meinem Briefe? ——«

»Bevor ich antworte«, sagte Valentin , denke ich, »ob es wohl doch nicht besser sei, dieses Mannes Beleidigung zu riskieren und meinen Rat zu befolgen.«

»Ich würde mich schämen, ihn zu beleidigen«, antwortete Zack. »Auf meine Ehre, nachdem was zwischen uns vorgegangen ist, würde ich mich schämen, ihn zu beleidigen und so zu handeln, wie Ihr mir sagt.«

»Dann, Zack, ist es durchaus notwendig —— weil ich soeben an Deine Mutter schreiben will —— dass ich Deinen neuen Gesellschafter sobald als möglich selbst kennen lerne.«

»Wollt Ihr mit nach Kirk Street gehen, wo er wohnt?«

»Ich muss erst einen Brief an Deine Mutter schreiben, bevor ich irgendetwas anderes tue. Und dann erwarte ich Lavinchens Vater zum Tee. Ich möchte wohl wegschlüpfen, das ist sicher, aber der arme alte Gentleman würde es als eine Vernachlässigung aufnehmen.«

»Wie steht es morgen? — Morgen ist Freitag, wie Ihr wisst.«

»Der Freitag ist unglücklicherweise schon versagt. Ich muss auf dem Lande ein altes Gemälde retouchieren, mit neuen Farben auffrischen. Es geschieht in eines Freundes Hause, wo ich diniere und erst mit dem Nachtzuge wieder nach London zurückreise. Also morgen kann es auch wiederum nicht geschehen.«

»Und am nächsten Tage findet Eure Gemäldeausstellung statt?«

»Zack, Zack, Du tust besser, ihn dahin mitzubringen, aber erinnere Dich, welchen Unterschied ich stets zwischen meinem öffentlichen Studien- und meinem Privathaus mache. Ich betrachte die glorreiche Mission der Kunst als ein Gemeingut für alle Menschen und bin stolz, meinen Gemäldesaal allen ehrbaren Personen öffnen zu können, aber meine andern Zimmer gehören nur meinen nächsten Freunden. Darin kann und will ich keine Fremden sehen. Merke Dir’s.«

»Versteht sich! Ich werde nicht anders handeln, mein alter teurer Freund. Nur sehen und hören sollt Ihr den alten, ehrbaren Mat. Dann will ich Euch Rede stehen.«

»Zack! Zack! Ich wünsche, Du wärst nicht gar so schrecklich sorglos in Hinsicht Deiner neuen Bekanntschaft. Ich habe Dich schon oft gewarnt, Dich und Deine Freunde durch Leichtsinn ins Unglück zu bringen. Wo gedenkst Du jetzt hinzugehen? ——«

»Zurück nach Kirk Street. Dies ist mein nächster Weg. Ich versprach Mat ——«

»Bedenke, was Du mir versprochen hast und was ich eben im Begriff stehe, Deiner Mutter zu versprechen. Weile noch einen Augenblick, ich hab Dir noch mehr zu sagen. Was tust Du morgen? Es nicht möglich, bis dahin die Ordre für den Eintritt ins Museum zu erlangen. Wie gedenkst Du Deine Zeit morgen anzuwenden?«

»Zu einem schönen, guten, langen und gesunden Streifzug aufs Land mit Freund Mat, welcher so gern wie jeder andere auf Sohlleder wandernde Mann einen Spaziergang macht. Lebt wohl, alter teurer Knabe, herzlichen Dank für alles Gute, was Ihr an mir tun wollt. Ich denke an alle meine Versprechungen, die ich Euch gemacht, und werde sie erfüllen, auf meine Ehre! Ich lebe der Hoffnung, dass wir uns künftigen Sonnabend wieder treffen und Ihr meinen neuen Freund sehen und alles gut finden werdet.«

»Ich hoffe, dass ich nicht alles schlecht finden werde«, sagte Mr. Blyth und ging nach seiner Wohnung.


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